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ProSa - Professionelle Sozialarbeit

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Nach erfolgreicher Durchführung der ersten Ferienfreizeit 2008 planen wir auch für das Jahr 2010 eine einwöchige Ferienfreizeit für Jugendliche mit einer Lernschwäche an. Die Freizeit beginnt in den Sommerferien, 24.-31.07.2010. Das Reiseziel ist die autofreie Nordseeinsel Spiekeroog, wo die Gruppe im CVJM Haus Quellerdünen untergebracht sein wird. (Aktuelle Infos hier)

Für Schulen biete ich eine Veranstaltung für Lehrer an: 

Aufmerksamkeitsstörungen
mit und ohne Hyperaktivität

weiter Infos hier

Erziehungs- und Familienberatung
> Einzelpersonen (Erwachsene, Jugendliche und Kinder)
> Familien, Paare
> Gruppen

Was ist Erziehungsberatung?
Kinder, Jugendliche, Eltern und andere Erziehungsberechtigte können sich bei Erziehungsfragen und bei persönlichen oder familienbezogenen Problemen zur Erziehungs- und Familienberatung anmelden, sofern sie (bzw. ihr Kind) Patient im Haus Walstedde sind. Die Mitarbeiter(-innen) von ProSa haben die Aufgabe, zusammen mit den Ratsuchenden deren Probleme zu klären und Lösungen ihrer Fragen zu suchen. Mit ihren breiten Fachkenntnissen helfen die Berater(-innen) Kindern, Jugendlichen und Eltern, ihre Schwierigkeiten zu bewältigen. Auch bei Fragen und Konflikten im Zusammenhang mit Trennungen und Scheidungen bietet ProSa allen Familienmitgliedern professionelle Hilfe an.Je nach Alter des Kindes oder Jugendlichen können zum Beispiel Schlafstörungen, Entwicklungsverzögerungen, Essstörungen oder Ängste Gründe sein für Eltern, sichzur Erziehungs- und Familienberatung anzumelden. Im Kindergartenalter sind unter anderem Trennungs- und Kontaktschwierigkeiten, Sprachstörungen, Einnässen, Einkoten oder andere psychosomatische Beschwerden Anlässe, eine Beratung zu erwägen. Im Schulalter stehen oft Leistungs- und Verhaltensprobleme im Vordergrund der Sorge von Eltern und LehrerInnen.Die mit der Pubertät beginnende Ablösung vom Elternhaus bringt dann noch einmal neue Belastungen für die Jugendlichen und ihre Familien. Gerade für Jugendliche ist es wichtig zu wissen, dass man auch ohne die Eltern eine Beratung in Anspruch nehmen kann.

Die Berater/innen unterliegen der Schweigepflicht
Zwischen Ratsuchenden und Berater(-innen) muß sich eine vertrauensvolle Beziehung entwickeln können, weil ja sehr persönliche Erfahrungen und Gefühle besprochen werden sollen. Deshalb unterliegen Berater(-innen) der gesetzlichen Pflicht zum Schutz des Privatgeheimnisses ihrer Klienten. Das heißt, die Gespräche sind vertraulich. Personen außerhalb der Beratungsstelle oder MitarbeiterInnen anderer Einrichtungen, die ebenfalls mit der betreffenden Problemlage zu tun haben, wie Schule, Jugendamt oder Kindergarten, erfahren nur mit Einwilligung der Betroffenen vom Inhalt der Beratung. Sollten also Gespräche mit diesen Einrichtungen sinnvoll und erforderlich sein, dann werden sie von ProSa nur auf Wunsch der Eltern oder mit deren ausdrücklichem Einverständnis aufgenommen.Die Beratung ist kostenlosPatienten, deren Eltern und andere Personensorgeberechtigte können eine Beratung kostenlos in Anspruch nehmen.

Qualifizierte Fachkräfte arbeiten im Team
Die Mtarbeiter(-innen) von ProSa arbeiten in Kooperation mit den Fachleuten unterschiedlicher Berufe, die im Haus Walstedde tätig sind. In der Regel sind dies primär die Ärzte der Kinder- und Jugendpsychiatrischen und der Kinderärztlichen Praxen und deren Mitarbeiter(-innen), bei denen es sich um Psychologen, Sozialarbeiter/Sozialpädagogen und Heilpädagogen handelt. Eine Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter(-innen) anderer Praxen im Haus Walstedde findet nur nach vorheriger Absprache mit der betreffenden Familie statt.
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Sozialrechtliche Beratung

Bei der sozialrechtlichen Beratung werden Sie von den Mitarbeiter(-innen) Informationen über mögliche Ansprüche gegenüber der Kranken- und Pflegekasse, der Arbeitsagentur, dem Versorgungsamt, dem Jugend- und Sozialamt erhalten. Wir sind bei der Antragstellung behilflich und informieren Sie über Ihre Möglichkeiten des weiteren Vorgehens bei einem negativen Bescheid bzgl. Ihres Antrages. Folgende Themen können Inhalt einer sozialrechtlichen Beratung sein:
> Soziale Sicherung - Soziale Orientierung - Gesetzliche Betreuung - Praktische Hilfen - unversorgte Angehörige
> Wirtschaftliche Sicherung - Leistungen nach SGB II und SGB XII - Rechte für Schwerbehinderte - Leistungen der Pflegeversicherung - Leistungen der Krankenversicherung
> Ambulante Hilfen zur Unterstützung / Entlastung - Familienunterstützender Dienst - Hilfe zur Erziehung - Haushaltshilfe - Hilfsmittel
> Stationäre Hilfen zur Unterstützung bei Krankheit und/oder Pflegebedürftigkeit - Kurzzeitpflege - Langzeitpflege - Kur - Hospiz
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Gruppenangebote
Die Mitarbeiter(-innen) von ProSa führen selbst und in Kooperation mit Mitarbeiter(-innen) anderer Praxen im Haus Walstedde z. Zt. folgende Gruppenangebote durch:

Gruppentraining für Kinder im Grundschulalter mit ängstlichem und sozial unsicherem Verhalten und deren Eltern
Das Gruppentraining ist konzipiert für bis zu 7 Kinder im Grundschulalter mit leichten bis mittleren Angststörungen, sozialen Unsicherheiten und geringem Selbstvertrauen. Während der insgesamt 12 x 60-minütigen Treffen mit den Kindern kommen folgende Methoden zum Einsatz: Rollenspiele, Feedback, graduelle Exposition, Tokenprogramme, Hausaufgaben und gedankliche Umstrukturierungen. Im Anschluss an die Kinderstunden finden ca. 30-minütige Elterngespräche statt, die ergänzt werden durch 3 Elternabende (je einen zu Beginn, zur Halbzeit und zum Ende des Gruppentrainings). Die übergeordneten Ziele für die Kinder sind die Förderung von:
- sozial kompetenten und angstfreien Verhaltens in der Gruppe
- individuellen Fertigkeiten
- Empathie
- Selbstvertrauen und Selbsteffektivität
- und der Übertragung in den Alltag
Mit den Kindern wird dabei vor allem an den folgenden Themen gearbeitet:
- Kontaktaufnahme
- Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Ausdruck und Erkennen von Gefühlen
- Erkennen und Ändern von Gedanken
- Umgang mit Gefühlen und Gedanken in konkreten Situationen
- Körperliche Angstsignale wahrnehmen und abbauen (Entspannungsübungen)
- Erwerben sozialer Fertigkeiten
Für die Eltern sind die übergeordneten Ziele:
- eine Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung
- Stärkung der Erziehungskompetenzen
Mit den Eltern wird dabei vor allem an den folgenden Themen gearbeitet:
- Positives Verhalten des Kindes wahrnehmen und stärken
- Realistische Erwartungen stellen
- Prinzip der kleinen Schritte
- Positive Verstärkung des Kindes
- Hilfreiche und weniger hilfreiche Reaktionen
- Erziehungs- und Handlungskompetenz würdigen

Gruppen für Kinder und für Jugendliche zum Thema „soziale Kompetenz“
- Maximal sechs Kinder/Jugendliche pro Gruppe im nahezu gleichen Alter, beginnend mit dem 10. Lebensjahr - Die Behandlungseinheit umfasst 90 Minuten und wird außerhalb der Schulferien in einer Sequenz von ca. 10 Sitzungen (in einem Schulhalbjahr) 14-tägig durchgeführt - Begleitend zu den Kinder-Jugendgruppen werden jeweils 2 Elterngruppen verpflichtend geführt, je eine zu Anfang der Gruppenphase und eine zum Ende Folgende Indikationen führen zu einer Gruppenbehandlung:
a) Störung des Sozialverhaltens (auffällig in Schule und Gruppen)
b) Emotionale Störungen (ängstlich, wenig Selbstbewusstsein, distanzlos, aggressiv)
c) Traumatisierte Kinder (Verlust eines nahen Menschen, schwere Erkrankung, u.a.

Gruppen für Trennungs- und Scheidungskinder und deren Eltern
Maximal 6-8 Kinder/Jugendliche pro Gruppe im nahezu gleichen Alter, beginnend mit dem 7. Lebensjahr.
- Die Behandlungseinheit umfasst 90 Minuten und wird außerhalb der Schulferien in einer Sequenz von ca. 15 Sitzungen zunächst wöchentlich und dann 14-tägig durchgeführt.
- Ergänzend zu den Kinder-Jugendgruppen werden jeweils 3 Elternabende stattfinden, je einer zu Anfang, zur „Halbzeit“ und zum Ende der Gruppenphase In der Gruppe können die Kinder ihre Erfahrungen austauschen und sich kreativ und kindgerecht unter Anleitung mit ihren Gefühlen auseinandersetzen. Bei den Elternabenden wird den Eltern die Möglichkeit gegeben sich zu folgenden Themen auszutauschen – „Bedeutung der Trennung für das Kind“, „gemeinsame Erziehung nach der Trennung“ und „Gestaltung neuer Partnerschaften und Patchworkfamilien“.


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